Unfallversicherung

07. November 2007

Eine Unfallversicherung zahlt beim Unfall den finanziellen Schaden des Versicherungsnehmers (VN) bis zum Erreichen der Versicherungssumme.
Im Arbeitsprozess sind die Arbeitnehmer über den Arbeitgeber gegen Unfälle pflichtversichert. Auch der direkte Weg von und zur Arbeit zählt mit dazu. Auch die Kinder werden in der Schule und den Kindereinrichtungen über die jeweiligen Träger versichert. Auch hier gilt der kürzeste Weg von und zur Einrichtung als versichert.
In der Regel gibt es über diese Versicherungen nur eine Mindestabsicherung. Ausnahmen sind Sonderversicherungen, die von Arbeitgebern bei besonders gefährdeten Berufen abgeschlossen werden.
Nach der Statistik ereignen sich täglich in Deutschland etwa 2000 Unfälle. Der überwiegende Teil passiert in der Freizeit, wo die angegeben Versicherungen nicht gelten.
Eine private Unfallversicherung als Zusatz im Beruf und für den Freizeitbereich sollte jeder Bürger haben.
Für Selbständige und Gewerbetreibende ist das eigentlich lebensnotwendig, weil sie keine andere Absicherung bei einem Unfall haben.
Eine Unfallversicherung kann der Versicherungsnehmer als selbständigen Vertrag, oder in Kombination mit anderen Risiken abschließen.
Sehr verbreitet ist die Unfallversicherung, wo neben dem VN alle anderen Familienmitglieder mit eingeschlossen werden. Jede versicherte Person muss extra aufgeführt werden. Die Höhe der Absicherung in jedem Bereich Freizeit, Schule, Arbeit) sollte individuell erfolgen. Dabei muss immer bedacht werden, dass im Schadensfall auch eine genügend hohe Absicherung vorhanden ist.
Die Beiträge sind im Vergleich zu den möglichen Folgen beim Unfall eher gering. Sie sind abhängig vom Eintrittsalter der versicherten Personen, der Höhe der Versicherungssumme, von der beruflichen Tätigkeit (Berufe mit höherem Unfallrisiko sind teurer) eventuellen Unfall gefährdeten Hobbys (Dracheflieger) und den jeweiligen Versicherungsbedingungen des Anbieters. Sie können bei gleichen Bedingungen und Leistungen unterschiedlich sein. Gefährdete Berufe oder Hobbys können bei jedem Anbieter anders bewertet werden. Der Versicherungsnehmer sollte vor Vertragsabschluß unbedingt einen Versicherungsvergleich möglichst vieler Anbieter durchführen.
Dazu bietet das Internet beste Bedingungen. Ganz bequem können am Computer zu Hause die entsprechenden Daten in einer Maske eingegeben werden und die kostengünstigsten Anbieter werden aufgelistet.
Beim günstigsten Versicherer wird der Vertrag abgeschlossen.