private Krankenversicherung
07. November 2007
Die private Krankenversicherung ist für viele Personen eine gute Alternative zu einer gesetzlichen Versicherung. Versichern können sich Freiberufler und Selbstständige, unabhängig von ihrem Einkommen. Angestellte Arbeitnehmer müssen ein Mindesteinkommen von 47.700 Euro im Jahr haben, um eine private Krankenversicherung abschließen zu können. Für Lehrer und Beamte gibt es Sondertarife, die vom Staat bezuschusst werden. Ebenso können sich Studenten in der privaten Krankenversicherung anmelden.
Die Höhe des Beitrages macht sich an verschiedenen Faktoren fest. Ein wichtiger Faktor ist das Beitrittsalter. Deweiteren spielt der Gesundheitsstatus eine Rolle. Personen mit bestehenden Vorerkrankungen müssen einen Risikozuschuss zahlen, der bei gesunden Personen entfällt. Auch das Geschlecht spielt bei der Berechnung des Beitrages eine Rolle. Statistisch gesehen gehen Frauen häufiger zum Arzt und erkranken im Alter häufiger an Herz-Kreislaufproblemen beispielsweise. Daher zahlt eine Frau generell einen höheren Beitrag.
Die Behandlung von Patienten die über eine private Krankenversicherung verfügen, wird häufig als zuvorkommender bezeichnet. Bei vielen Ärzten bekommen Privatpatienten schneller einen Termin, als gesetzlich Versicherte. Im Krankenhaus zahlt sich die private Krankenversicherung durch Chefarztbehandlung aus. Desweiteren kann der Patient auf ein Einzelzimmer bestehen. Viele Krankenschwestern und Pfleger treten Privatpatienten mit einem höheren Maß an Freundlichkeit gegenüber.
Im Alter werden bei den meisten Menschen die Zähne schlechter und häufig wird Zahnersatz unumgänglich. Die Kosten dafür steigen nahezu jedes Jahr. Doch als Privatpatient muss sich der Betroffene keine Gedanken machen. Die Privatkassen zahlen bis zu 100 Prozent zum Zahnersatz zu. Gleiches gilt für Sehhilfen, die manchmal schon von jungen Menschen benötigt werden. In der gesetzlichen Kasse gibt es für diese Leistungen keinen Zuschuss.
Während eines langen Versicherungszeitraumes kommt es hin und wieder vor, dass über einen Zeitraum von einem Jahr keine medizinische Versorgung benötigt wird. Viele Krankenkassen bieten in einem solchen Fall eine teilweise Beitragsrückerstattung an. Wie hoch die Rückerstattung ist, liegt an der Krankenkasse selbst. Ein Versicherungsvergleich lohnt sich für den Interessenten auf jeden Fall, vor Versicherungsabschluss.
